Haus Uto, Zürich
OOS ist mit der Sanierung des geschichtsträchtigen ‚Haus Uto‘ beauftragt worden. Der in die Jahre gekommene Wohnungsbestand wurde einer Sanierung unterzogen und mittels der Dachaufstockung zusätzlicher Wohnraum geschaffen.
Das 1927 von Fritz Fischer entworfene Gebäude weist architektonische Merkmale des Expressionismus und des Art Déco auf, die in Zürich nur selten zu finden sind. In Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz und der Bauherrschaft hat OOS ein Sanierungskonzept für das Bauwerk entwickelt. Das Gebäude wurde in seinen alten Glanz wiederhergestellt und bereits im Zuge der Planung unter Denkmalschutz gestellt.
Sanierung eines Stücks Zürcher Geschichte
Die Wiederverwendung der bestehenden Substanz war Teil des Sanierungskonzepts und trägt gleichzeitig zu einer nachhaltigeren Projektrealisierung bei. Nach entsprechender Ertüchtigung konnten so baukünstlerische Zeitzeugen wie die Biberschwanzziegel oder sämtliche Türen der Fassade und des Innenraums des Gebäudes erhalten werden. Für das Farbkonzept orientierte sich OOS in Absprache mit der Denkmalpflege am ursprünglichen Erscheinungsbild.
Gemeinsam mit der Decke über dem 4. Obergeschoss wurde der bestehende Dachstock zurückgebaut und durch einen Dachausbau aus Holz zusätzlicher Wohnraum geschaffen. Die neuen Dachlukarnen fügen sich in das Raster der strassenseitigen Fassade ein. Hofseitig sorgen zwei raumhohe Lukarnen für viel Licht und ergänzen den neuen Wohnraum um kleine, private Aussenräume.
Die bestehenden hofseitigen Balkone wurden durch grosszügigere ersetzt. Sämtliche Nasszellen und Küchen wurden erneuert. Auch die veraltete Haustechnik wurde mit der bevorstehenden Sanierung erneuert und energetisch optimiert. Dabei wurde die bestehende Ölheizung durch eine Pelletheizung ersetzt.
Projektdetails
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