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Haus UTO, Zürich

OOS wurde mit der umfassenden Erneuerung des geschichtsträchtigen ‚Haus UTO‘ beauftragt. Der in die Jahre gekommene Wohnungsbestand wurde einer Kernsanierung unterzogen, während durch eine Dachaufstockung zusätzlicher Wohnraum entstand. 

Das 1927 von Fritz Fischer entworfene Gebäude weist architektonische Merkmale des Expressionismus und des Art Déco auf, die in Zürich nur selten zu finden sind. In Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz und der Bauherrschaft hat OOS ein Sanierungskonzept für das Bauwerk entwickelt. Das Gebäude wurde in seinen alten Glanz wiederhergestellt und bereits im Zuge der Planung unter Denkmalschutz gestellt.

Sanierung eines Stücks Zürcher Geschichte

Die Wiederverwendung der bestehenden Substanz war Teil des Sanierungskonzepts und trägt gleichzeitig zu einer nachhaltigeren Projektrealisierung bei. Nach entsprechender Ertüchtigung konnten so baukünstlerische Zeitzeugen wie die Biberschwanzziegel oder sämtliche Türen der Fassade und des Innenraums des Gebäudes erhalten werden. Für das Farbkonzept orientierte sich OOS in Absprache mit der Denkmalpflege am ursprünglichen Erscheinungsbild.

Gemeinsam mit der Decke über dem 4. Obergeschoss wurde der bestehende Dachstock zurückgebaut und durch einen Dachausbau aus Holz zusätzlicher Wohnraum geschaffen. Die neuen Dachlukarnen fügen sich in das Raster der strassenseitigen Fassade ein. Hofseitig sorgen zwei raumhohe Lukarnen für viel Licht und ergänzen den neuen Wohnraum um kleine, private Aussenräume.

Projektdetails

Bauherrschaft
PKRück AG
Ort
Zürich
Internes Team
Christoph Kellenberger, Tonja Kuhn, Fabio Gieriet, Tim Hildenbrand-Severo, Kate Gannon, Oliver Walter, Glenn Valsangiacomo, Armin Zurfluh
Externes Team
Bakus AG (Akustik), HTB Ingenieure AG (Bauingenieurwesen), Righetti Partner Group AG (Baumanagement), HKG Engineering AG (Elektroingenieurwesen), anex Ingenieure AG (Gebäudetechnik)
Jahr
2026
Typologie
Status